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Auftragsmanagement versus Supply Chain Management

In stark funktional organisierten Unternehmen gibt es Gruppen von Experten, die ihren Aufgaben nachgehen. Zu diesen Gruppen gehören Abteilungen, wie „Verkauf“, „Arbeitsvorbereitung“ oder „Einkauf“.

Auftragsmanagement

Erfolgreiche unternehmen „verschmelzen“ diese Kernprozesse zu einem effektiven Geschäftsprozess oder noch besser zu einer integrierten, übergreifenden Prozessmanagementorganisation.

Das Auftragsmanagement ist ein übergreifendes Management der Unternehmensbereiche Beschaffung, Produktion und Absatz.

Es sorgt dafür, dass die 3 Transformationsebenen „dispositive Ebene“, „Finanzebene“ und „Güterebene“ entsprechend den Unternehmenszielen und der Kundenbedarfe ineinander übergreifen.

Eine direkte Integration der dispositiven Ebene, die in beide Richtungen, von und an Kunden, von und an Lieferanten, verläuft und welche Transaktionen in Form von Geschäftsvorfällen zusammenfasst, der Güterebene für die Distribution der Güter an die Kunden und der Finanzebene, zur Bereitstellung von Finanzmitteln für das Unternehmen, die über Geldströme von den Kunden kommen (http://siehe auch https://brain365.de/einordnung-der-produktion-in-das-unternehmensumfeld/).

Supply Chain Management

Supply Chain Integration ist ein Erfolgskriterium für effektive Zusammenarbeit und lebt von einer aktiven Kooperation zwischen den Beteiligten der Supply Chain.

Supply Chain Integration ist das Ausmaß,

  • mit dem ein Unternehmen strategisch mit seinen Partnern in der Supply Chain zusammenarbeitet und
  • die Prozesse innerhalb und zwischen den Organisationen gemeinsam gesteuert werden.

Ziel ist es, einen effektiven und effizienten Fluss von

  • Entscheidungen
  • Informationen,
  • Produkten
  • Dienstleistungen und
  • Geld

zu erreichen, um dem Kunden mit geringen Kosten und hoher Geschwindigkeit einen maximalen Wert zu bieten. 

Eine Supply Chain ist nicht integriert, wenn die Partner in einer Supply Chain mit folgenden Problemen konfrontiert sind: 

  1. Prozesse sind nicht verknüpft 
  2. Informationen werden nicht geteilt 
  3. Entscheidungen werden nicht koordiniert 
  4. Materialflüsse werden nicht koordiniert
  5. Beziehungen sind schlecht 

Beziehungsmanagement ist somit längst nicht mehr nur Aufgabe des Vertriebs, in Form eines Customer Relationship Management, sondern Aufgabe aller Beteiligten des Auftragsmanagements. Relationship Management zieht somit nicht mehr nur seine Grenzen abseits der Kunden und Interessenten, sondern bezieht alle Stakeholder, Partner und potenziellen Partner mit ein.

Details:

siehe auch https://brain365.de/supply-chain-management/

siehe auch https://brain365.de/beziehungen-innerhalb-der-supply-chain/

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